Jahresbericht der Freiwilligen Feuerwehr Westendorf 2008

Der Mitgliederstand am 31.12.2008:

  • Aktive Mitglieder 57
  • Passive Mitglieder 72
  • Ehrenmitglieder 28

Für die Tagesordnung am 14.03.2009 waren folgende Punkte festgelegt:

  • 1. Begrüßung durch den Vorstand
  • 2. Totengedenken
  • 3. Bericht des 1. Vorsitzenden
  • 4. Bericht des Kommandanten
  • 5. Bericht des Kassierers
  • 6. Entlastung des Kassierers
  • 7. Entlastung der Vorstandschaft
  • 8. Entlastung der Vorstandschaft
  • 9. Neuwahl der Vorstandschaft
  • 10. Ehrung verdienter Mitglieder
  • 11. Wünsche und Anträge

Jahresbericht des 1. Vorsitzenden Gerhard Neuner für das Jahr 2008

Start ins Vereinsjahr 2008, war die Einladung unseres Mitglieds Wolfgang Kuchenbauer, der am 06.01. seinen 50. Geb. feierte, zu dem wir mit einem Geschenk recht herzlich gratulierten.

Am 11.01. vertraten Josef Kastner jun. und ich die Feuerwehr Westendorf beim Neujahrsempfang im Pfarrheim.
Das Einsammeln der ausgedienten Christbäume führten wir am 12.01. durch.

Unser 2. Vorsitzender Utz Leo wurde am 19.01. ebenfalls 50 Jahre. Gerne folgten wir seiner Einladung und gratulierten mit einem Zinnbild des Hl.Florian.

Das gleiche Bildnis bekam auch unser ehem. Kommandant Reich Josef, der am 23.02. seinen „50er“ feierte.

Am 29.03. verstarb unser Ehrenmitglied und langjähriger Gönner Alfons Diefenthaler sen.. In Würdigung seiner Verdienste legten wir ein Blumengebinde an seiner letzten Ruhestätte nieder.

Auch unser ehem. 1. Vorsitzender Richard Eding feierte am 02.März seinen 50.Geb. Auch hier kamen wir der Einladung gerne
nach und gratulierten mit einem Geschenk.

Die Jahreshauptversammlung fand am 08.03. im Gasthof Schmidbaur statt. Dabei wurde Albert Kuchenbauer für 40 Jahre,
sowie Kraus Helmut, Ziesenböck Robert für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst, von Kreisbrandinspektor Siegfried Skarke
mit dem Bayr. Verdienstkreuz in Gold bzw. Silber ausgezeichnet. Bürgermeisterin Henriette Kirst-Kopp, würdigte die
Verdienste der Jubilare und überreichte ihnen im Namen der Gemeinde ein Präsent.

Auch die Feuerwehr bedankte sich für die langjährige Treue mit einer Urkunde und einem Geschenk.
Den Vorschlag Albert Kuchenbauer für seine 40jährige aktive Dienstzeit zum Ehrenmitglied zu ernennen, wurde von der Versammlung einstimmig angenommen.

Als unser Schmid Hans am 19.03. seinen 70. Geb. feierte, gratulierten wir mit einem Präsent, ebenso wie beim“ Bagger Schorsch“(Kraus Georg sen.), der am 07.April 75 Jahre jung wurde.

Das Aufstellen des Maibaumes und das anschließende Maifest am 30.04. am Dorfplatz wurde leider durch Sturm und Regen
etwas eingetrübt, kam aber trotzdem bei der Bevölkerung wieder gut an.

Am Festakt des Musikvereins, anlässlich des Bezirksmusikfestes, mit den dazugehörigen Jubiläen am 03.Mai, nahmen der
1. und 2. Vorstand teil. Kommandant Josef Kastner und ich folgten am 08.Mai einer Einladung der Schloßbrauerei Unterbaar,
die ihr 400jähriges Bestehen feierte, wo wir vom Besitzer Graf von Trockau persönlich begrüßt wurden.

Den absoluten Höhepunkt des Jahres bildete das Bezirksmusikfest, das der Musikverein anlässlich seines Jubiläums-130
Jahre Musikkapelle bzw.40 Jahre Musikverein, vom 08. bis12.Mai veranstaltete, wobei hier auch die Feuerwehr stark
eingebunden war.

Bei der Fronleichnamsprozession am 22.05., sowie bei der Marienfeier am 31.05. beteiligten sich die Fahnenabordnung des
Vereins.

Unser Schriftführer Josef Gollinger reihte sich am 10.06. auch in den Kreis der 50er ein, zudem wir ihn mit einem Geschenk gratulierten.

Am 17.06. beteiligte ich mich an einem Vorständetreffen zur Terminabsprache des Ferienprogrammes der Gemeinde Westendorf, zu dem Bürgermeisterin Henriette Kirst-Kopp geladen hatte.

Am 21.06. nahm die Feuerwehr am Hobbytriathlon des SV.Bunker teil und erreichte hierbei einen beachtlichen 4. Platz.
Anders verlief ein Seilziehwettbewerb, den ebenfalls der SV.Bunker am 12.Juli veranstaltete. Nachdem man sogar gegen eine Damenmanschaft verlor, blieb leider nur der letzte Platz übrig. Da gilt es nun beim nächsten Mal Revanche zu nehmen und
das Feld von hinten aufzurollen.

Der 1.und 2. Vorstand beteiligten sich am Festakt des Tennisclub Westendorf, der anläßlich seines 25jährigen Bestehens am
25.07. im Gasthof Schmidbaur stattfand. Auch nahm die Feuerwehr am 02.August an den Feierlichkeiten bezüglich ihres Gründungsfestes teil.

Von 07.-10. August wurde wieder eine Schlauchbootfahrt auf der Isar vom Sylvenstein-Stausee bis Wolfratshausen mit der Feuerwehrjugend unternommen, was allen Beteiligten viel Spaß machte.

Am 22.August fand im Feuerwehrhaus wieder unser traditionelles Spanferkelessen statt, das leider nur mäßig besucht war. Nochmals einen recht herzlichen Dank an unsere „50er“Jubilare: Leo Utz, Josef Reich, Josef Gollinger und Hardl Leichtle,
die das Ferkel und die Getränke spendierten. Einen Dank auch an alle, die mit der Zubereitung von Salaten, dem Backen eines Kuchens zum Gelingen des Festes beigetragen haben und natürlich bei unserem Josef Kastner für die köstliche Zubereitung
des Ferkels. Ebenfalls ein Dank an diejenigen, die beim Herrichten und Aufräumen mitgeholfen haben.

Als am 03.09. Hermann Dicknether seinen 70.Geb feierte, gehörte auch die Feuerwehr zu den Gratulanten.

Im Rahmen des Ferienprogrammes der Gemeinde Westendorf, besuchten wir das neueröffnete Lechmuseum in Langweid,
das bei den teilnehmenden Kindern ein reges Interesse weckte. Anschließend ging es mit dem Schlauchboot lechabwärts bis Meitingen. Eigentlich war das Ziel zuerst die Fischerhütte am Lechspitz, aber die geringe Strömung brachte den Zeitplan ganz gehörig durcheinander. So mussten wir die aufgebaute Grillstation vom Lechspitz an unser Feuerwehrhaus verlegen, wo
dann die vorab- informierten Eltern ihre teilweise ganz schön durchnässten, aber rundum zufriedenen Kinder nach einer
Stärkung wieder in Empfang nehmen konnten.

Am 23.09. konnten wir Herrn Albert Kastner zu seinem 75.Geb. mit einem Geschenkkorb gratulieren.

Das Altmühltal war Ziel unseres Vereinsausfluges, der am 11.10. mit dem Omnibusunternehmen Nussbaum stattfand. Nach
einem guten Weißwurstfrühstück ging es zunächst nach Riedenburg zur Rosenburg, wo eine Falknerei untergebracht ist.
Bei einem Rundgang durch die Burg konnte man die verschiedensten Greifvogelarten bestaunen. Auch das in den Innenräumen in der Burg unterbrachte Falknereimuseum beherbergte allerhand Sehenswürdigkeiten. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in
der Burggaststätte folgte die Weiterfahrt nach Kehlheim, von dort ging es dann mit dem Schiff durch den Donaudurchbruch
nach Kloster Weltenburg, wo wir uns das dort gebraute „barock-Dunkel“ munden ließen. Die Heimfahrt führte uns über Schönesberg zur Gaststätte „Zum Taverner“, bei der wir den gelungenen Tag mit einer deftigen Brotzeit ausklingen ließen.
Hier nochmals einen Dank an unseren Busfahrer Gerald Sindel, der uns wieder in gewohnt sicherer Manier durch die Gegend chauffierte.

Zahlreich beteiligte man sich am 16.11. beim Volkstrauertag. Unser Hüttenaufenthalt von 21.-23.11. war für alle, die dabei waren,
eine sehr gemütliche Angelegenheit.

Am 25.11.nahm ich am Vorständetreffen zur Terminabsprache für das Jahr 2009 in der Gemeinde teil.

Unsere Ehrenmitglieder luden wir am 29.11. zu einem gemütlichen Seniorenabend im Feuerwehrhaus ein. Ein herzliches Vergeltsgott an unseren Wiedemann Hans, der bei diesem Anlass ein vorzügliches 3-Gänge-Menü auftischte.

Unsere Weihnachtsfeier , wieder mit einer gut bestückten Tombola, fand am 13.12. im Gasthof Schmidbaur statt.

Seinen 75.Geb. feierte am 18.12. unser Ehrenmitglied Josef Wenger, dem wir natürlich auch herzlich mit einem Geschenkkorb gratulierten.

Mit einem traurigen Ereignis ging das Vereinsjahr 2008 zu Ende, denn am 23.12. verstarb plötzlich und unerwartet unser Ehrenmitglied Rudolf Rindfleisch. In Anerkennung seiner Treue und Verdienste zum Verein, legten wir ein Blumengebinde am Grabe nieder.

Zum Schluss meiner Ausführungen möchte ich mich bedanken bei der Gemeinde Westendorf, an ihrer Spitze Bürgermeisterin Kirst-Kopp, für die allzeit gute Zusammenarbeit.
Bei meinem Stellvertreter Utz Leo, den beiden Kommandanten Kastner Josef  jun. und Bobinger Robert und den Gruppenführern, für die gute Harmonie zwischen Verein und der aktiven Wehr,  dem Schriftführer Gollinger Josef und dem Kassenwart Mittel Ullrich, sowie bei den gesamten Wehrmännern.

Gerhard Neuner                                                                          
1. Vorsitzender

 

Jahresbericht des Kommandanten für das Jahr 2008

Josef Kastner informierte über Einsätze und Übungen unserer aktiven Wehr im Jahr 2008.

Einsätze unserer Wehr:

Das Jahr war geprägt durch häufige und vielseitige Einsätze.

Am 08. Januar um 6:00 Uhr wurden wir alarmiert zu einem PKW-Brand in der Gewerbestraße. Das Brandobjekt war zunächst nicht sofort zu ermitteln. Nach kurzer Suche stellt sich heraus, dass sich ein Kleinbrand im Motorraum eines Pkws bereits in Rauch aufgelöst hatte.

Am 04. Februar wurden wir um 7:00 Uhr wieder ins Gewerbegebiet gerufen. Dort war bei einem Müllfahrzeug ein Hydraulikschlauch geplatzt. Das ausgelaufene Öl drohte ins Kanalnetz zu gelangen und musste mit Ölbinde beseitigt werden.

Am 10. Februar erhielten wir eine Alarmierung über Sirene zu einem Waldbrand in Kühlenthal. Beim Eintreffen der Wehr in Kühlenthal, wurden wir von der ortsansässigen Wehr zu einem im Wald abgestellten Anhänger geleitet, der mit Rinden beladen war. Dieser war in Brand geraten. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden.

Am 02. Mai um 19:45 Uhr musste am östlichen Ortseingang eine Güllespur beseitigt werden.

Am 29. Juni um 7:00 Uhr wurden wir zu einem Motorradunfall auf der nördlichen Bahnüberführung alarmiert. Die verletzte Person lag im Gebüsch der steilen Böschung. Die Bergung war schwierig, da zuerst Sträucher entfernt werden mussten. Mit Hilfe des BRK wurde die Person geborgen.

Am 26. Juli kam eine Sirenenalarmierung um 14:51 Uhr mit Meldung Hubschrauberabsturz im Gewerbegebiet. Dort war bei einer Betriebsfeier ein Hubschrauber, der Rundflüge für Besucher durchführte, beim Start abgestürzt. Es wurden 4 Personen verletzt. Hier kann man von Glück im Unglück sprechen, denn Teile der gebrochenen Rotorblätter wurden durch die Luft geschleudert, es hätte erheblich mehr Schaden entstehen können.
Die Absturzstelle musste weiträumig abgesperrt werden, bis das Bundesluftfahrtamt nach der Spurensicherung, den Hubschrauber zum Abtransport frei gab. Dieser Einsatz schlug allein bei der Westendorf Wehr mit insgesamt 80 Einsatzstunden zu buche.

Am 28. Juli hatten wir um 14:00 Uhr zusammen mit der Nordendorfer Wehr einen Bahndammbrand zu bekämpfen. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden.

Am 22. September um 7:00 Uhr wurden wir zu einem Wohnungsbrand in die Blankenburger Straße gerufen. Bis zum Eintreffen der Wehr hatte ein Nachbar, den in Brand geratenen Brotbackautomat, bereits mit einem Feuerlöscher abgelöscht. Die stark verrauchte Wohnung konnte nur mit umluftunabhängigem Atemschutz betreten und gesichert werden. Bei diesem Brand zeigt sich wieder einmal, wie wichtig Brandmelder (Preis ca. 5 €) in Wohngebäuden sind. Eine Rentnerin, die sich im Unterge-schoß aufhielt und
sogar Nachbarn wurden durch das Alarmgeräusch des Brandmelders auf den Brand aufmerksam. Der Melder konnte zwar hohen Sachschaden nicht verhindern, doch das Wichtigste ist, dass keine Personen zu schaden kommen indem sie alarmiert werden, sich in Sicherheit zu bringen.

Am 7. Oktober um 19:15 Uhr mussten wir bei einem LKW – PKW Unfall für 1 ½ Stunden die Bundesstraße zwischen Westendorf und Nordendorf sperren und für diese Zeit eine Bedarfsumleitung einrichten.

Am 3. November um 15:00 Uhr wurden wird zu einem Scheunenbrand auf einem stillgelegten landwirtschaftlichen Anwesen in den Kapellenweg gerufen. Hier war es nur möglich die Brandbekämpfung effektiv und wirksam anzugehen nachdem ein Trupp der Langweider Wehr mit der Drehleiter das Scheunendach öffnete. So konnte das in Brand geratene Stroh abgelöscht werden. Das Räumen der Glutnester gestaltete sich schwierig, dies war nur mit schwerem Atemschutz möglich zudem war die Decke des ehemaligen Stalles baufällig und einsturzgefährdet. Ein Übergreifen des Feuers auf das angebaute Wohnhaus konnte verhindert werden.

Am 21. November um 15:35 Uhr wurden wir zu einer Tierbergung nach Kühlenthal gerufen. Hier stand eine Wohnungsöffnung an. Außerdem sollte die Hundefamilie ins Tierheim gebracht werden. Da die Hunde sehr aufgebracht waren musste zunächst ein Fachmann vom Tierheim angefordert werden.

Am 31. Dezember dachte jeder, das dass Feuerwehrjahr schon abgelaufen sei, doch um 18:35 Uhr wurden wir zu einem Brand in einem Wohnhaus in der Nordendorfer Straße alarmiert. Dieser Einsatz am Silvesterabend gestaltete sich aufgrund der Ablagerungen im Haus als sehr problematisch. In der Küche war abgelagerter Müll in Brand geraten. Die Hausbewohner konnten sich ins Freie retten. Bei diesem Einsatz herrschten Minustemperaturen, so dass zugefrorene Hydranten und frierendes Löschwasser auf der Straße, erschwerend hinzukamen. Mit vereinten Kräften, Feuerwehr Nordendorf, Langweid mit Drehleiter
und unserer Wehr konnte die Brandausdehnung auf einen Raum begrenzt werden. Dennoch dauerte der Einsatz 3 Stunden. Ohne Atemschutz konnte hier weder eine Brandbekämpfung noch Räumungsarbeit durchgeführt werden, denn zum größten Teil waren Kunststoffmaterialien in Brand geraten. Bei diesem Einsatz war auch unsere Führungsspitze des Landkreises vor Ort (Kreisbrandrat Anzenhofer, Kreisbrandinspektor Skarge, Kreisbrandmeister Lipp).

Im Jahr 2008 hatten wir 12 Einsätze hin zu kommen noch diverse Insekteneinsätze und zwei Fehlalarmierungen durch Brandmelde-anlagen. Insgesamt sind 309 Einsatzstunden angefallen.

Es wurden 18 Übungen abgehalten zudem nahmen wir an der VG Übung in Neukirchen und Thierhaupten teil.

An dieser Stelle möchte ich mich ausdrücklich bei meiner Mannschaft bedanken für ihren sehr guten Einsatz bei den Alarmierungen und auch für die Teilnahme an den Übungen. Die Einsätze haben gezeigt wie wichtig eine gute Mannschaft bzw. Team ist, deshalb mein Appell an alle aktiven Feuerwehrkameraden besucht zahlreich die Übungen, denn eine gute Ausbildung erhöht nicht nur die Schlagkraft der Wehr, sie trägt auch zur eigenen Sicherheit bei.

Die Brandschutzerziehung hat bei der Freiwilligen Feuerwehr seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert. Jedes Jahr kommt eine Klasse von der Grundschule Westendorf ins Feuerwehrhaus. Dabei werden die Kinder mit den Aspekten des Brandschutzes vertraut gemacht.
Die Mädchen und Buben zeigen immer großes Interesse an der Feuerwehr. So bleibt nur zu hoffen, dass dieses Interesse anhält, dann wäre der Feuerwehrnachwuchs in der Zukunft gesichert.

Wir haben auch wieder zahlreiche Ordnungsdienst absolviert, bei Marienfeier, Fronleichnamsprozession, Bunker-Triathlon, Martinsumzug sowie während des gut gelungenen Musikfestes an Pfingsten.

Des Weiteren beteiligten wir uns an der Truppmannausbildung, die gemeinsam auf der VG-Ebene abgehalten wird. Hier werden unserem Feuerwehrnachwuchs die Grundkenntnisse des Feuerwehrwesens in 70 Ausbildungsstunden vermittelt. Am Ende dieses Lehrganges steht für die Teilnehmer eine Prüfung in Theorie und Praxis an. Von unserer Wehr nahmen 8 Feuerwehranwärter teil, denen ich allen noch zur bestandenen Prüfung herzlich gratulieren möchte.
Fries Stefan, Ihm Julian, Kranzfelder Andreas, Rauch Benedikt, Ries Tobias, Schönberger Martin, Schurr Johannes und Sommer Christoph.

Am 9. Oktober legten zwei Gruppen unserer Wehr das Leistungsabzeichen ab. Darunter eine Gruppe, die Stufe 1 und unserer Feuer-wehrkamarad Martin Strasser das Abzeichen mit der höchsten Stufe Gold-Rot.

Am 18. November besuchte ein Teil unserer Atemschutzträger, die Übungsstrecke bei der Berufsfeuerwehr Augsburg.

Am Ende meiner Ausführung bedanke ich mich bei der Gemeinde stellvertretend bei unserer Bürgermeisterin Henriette Kirst-Kopp für die gute Zusammenarbeit und ihr Verständnis wenn wieder einmal die Beschaffung von Ausrüstungsgegenständen notwendig ist.
Eine Feuerwehr in ordnungsgemäßer Einsatzbereitschaft zu halten, ist für die Gemeinde mit hohen Kosten verbunden, doch ohne optimale Ausrüstung und Ausbildung können die vielfältigen Einsätze nicht sicher abgearbeitet werden.

Bedanken möchte ich mich des weitern bei meinem Stellvertreter Robert Bobinger, bei unseren Gruppenführern, Gerätewarten und Maschinisten. An dieser Stelle könnte ich noch zahlreiche Nahmen aufzählen, doch lassen Sie mich unseren Feuerwehrleuten allen gleichermaßen danken, denn eine Wehr funktioniert nur so hervorragend, wie unsere Feuerwehr, wenn Sie als Team zusammenspielen und auch die Kameradschaft passt. Hierzu leistet unser Vorstand Gerhard Neuner auch einem großen Anteil, dem ich hier von allen für sein Engagement in unserer Feuerwehr einen besonderen Dank aussprechen möchte.

Ein Dank geht auch an unsere Kreisfeuerwehrführung, sowie unserem Kreisbrandmeister Georg Lipp, der uns bei offenen Fragen immer zur Verfügung steht.

Abschließend wünsche ich meinen Kameraden weiterhin viel Ergeiz und Mut zum Schutz der Allgemeinheit und vor allem dass ihr alle wieder Gesund nach den Einsätzen ins Feuerwehrhaus zurückkehrt.
Ich danke für die Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.

Josef Kastner

Kommandant

Kassenbericht und Entlastung des Kassierers

Der Kassenbericht wurde vom Kassenwart Ulrich Mittel der Versammlung vorgetragen. Der Kassenprüfer Klaus Kopp hat die Kassenführung für vorbildlich befunden. Der Kassierer wurde von der Versammlung entlastet.

Entlastung der Vorstandschaft

Die Vorstandschaft wurde von der Versammlung entlastet.

Neuwahl der Vorstandschaft

Die Vorstandschaft wurde in einer geheimen Abstimmung von der Versammlung neu gewählt.

Wahlleiter:
Henriette Kirst-Kopp
Wahlhelfer 1: Oliver Schneider
Wahlhelfer 2: Helmut Kraus

Anwesende wahlberechtigte Mitgflieder: 49

Wahlergebnis:

Zum 1. Vorsitzender wurden Gerhard Neuner mit 48 Stimmen gewählt

Zum 2. Vorsitzender wurden Leonhard Utz mit 49 Stimmen gewählt

Zum Schriftführer wurden Josef Gollinger mit 49 Stimmen gewählt

Zum Kassenwart wurden Ulrich Mittel mit 49 Stimmen gewählt

Zum Beisitzer 1 wurden Benno Leichtle mit 47 Stimmen gewählt

Zum Beisitzer 2 wurden Benjamin Blank mit 48 Stimmen gewählt

Zum Kassenprüfer 1 wurden Klaus Kopp mit 49 Stimmen gewählt

Zum Kassenprüfer 2 wurden Martin Strasser mit 49 Stimmen
gewählt

Alle gewählte Kandidaten haben die Wahl angenommen und sind somit für die nächsten 6 Jahre im Amt bestätigt!

 

Ehrung verdienter Mitglieder

Die Ehrungen wurden von Bürgermeisterin Henriette Kirst-Kopp, KBM Georg Lipp, Josef Kastner und Gerhard Neuner vorgenommen!

- Johann Schuster wurde für 40 Jahre aktiven Dienst geehrt und von der Versammlung zum Ehrenmitglied ernannt.

- Hubert Utz wurde für 25 Jahre aktiven Dienst geehrt.

- Franz Leinfelder wurde für seinen langjährigen aktiven Dienst als Kommandant zum Ehrenkommandant ernannt.

Dankesworte der Gemeinde

Frau Henriette Kirst-Kopp (1. Bürgermeisterin) überbrachte den Dank der Gemeinde für die vorbildliche Zusammenarbeit mit den Kommandanten und dem Vorstand der Feuerwehr.

Wünsche und Anträge

Hans Eder reklamierte die Sirenen-Alarmierung im südlichen Baugebiet, je nach Windverhältnis ist die Sirene nicht zu hören.

Josef Kastner bestätigte dies, eine zusätzliche Sirene ist aber schwierig umzusetzen. Zukünftig wird die Alarmierung der aktiven Wehr per SMS angestrebt.

Josef Gollinger / Schriftführer

Zeitungsauschnitt von der Jahreshauptversammlung 2008

Zeitungsauschnitt von der Leistungsprüfung 2008